Donnerstag, 8. Juli 2010
Innen- und Rechtspolitik
Aufarbeitung kann endlich beginnen
Zeit der Irritationen ist vorbei
Anlässlich der Wahl der Mitglieder des Stiftungsrates der unselbständigen Stiftung „Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ erklärt der vertriebenenpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Stephan Mayer:
Mit der heutigen Wahl der Mitglieder des Stiftungsrates ist endlich die Zeit der Irritationen und Verunsicherungen vorbei und es ist klar, wie es mit der „Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ weitergeht. Als neugewähltes Mitglied des Stiftungsrates freue ich mich auf meine neue und verantwortungsvolle Tätigkeit.
Es können nun die Planungen für das Ausstellungs-, Dokumentations- und Begegnungszentrum am Anhalter Bahnhof in Berlin begonnen werden. In meiner neuen Funktion werde ich mich dafür einsetzen, dass die Stiftung in enger Anbindung an die Wissenschaft wichtige Impulse zur Verständigung und objektiven Auseinandersetzung mit Themen wie Zwangsmigration, Flucht und Vertreibung geben wird. Dies alles wird im Geiste der Versöhnung erfolgen.
Die Wahl der Mitglieder des Stiftungsrates durch den Bundestag stellt für mich eine deutliche Aufwertung der Bedeutung der Stiftung dar. Durch die Ende Mai beschlossene Erweiterung des Stiftungsrates sind nun auch die 22 Landsmannschaften des Bundes der Vertriebenen noch besser im Stiftungsrat vertreten.